vorher & nachher – Eindrücke von 2010 und 2015

P1030454Im „Adventskalender“ der Sammlung Perthes – hierfür stehen die 23 Fensternischen des Wunderkammer-Regals – befindet sich in diesem Jahr ein Rückblick auf die Zeit vor dem Umbau des erst eröffneten Perthes-Forum. Die hier gezeigten Bilder stammen aus dem Jahr 2010 und können die vielen Veränderungen anschaulich illustrieren.

Im Treppenhaus

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2015

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2010

Im Ahnensaal

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2015

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2010

Ansicht von der Justus-Perthes-Straße

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2015

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2010

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sammlung Perthes bedanken sich für das vielfältige Interesse zu den Veranstaltungen, für die zahlreichen Anfragen zu Karten- und Archivnutzungen und Buchbestellungen. Wir wünschen allen schöne Weihnachten sowie ein gesundes Jahr 2016.

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Perthes im Gespräch – Der VEB Hermann Haack in den 1950er-Jahren

Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt lädt am Mittwoch, 09. Dezember 2015, zur nächsten Veranstaltung in der Reihe „Perthes im Gespräch“ ein. Sie findet im Perthes Forum im Ahnensaal statt. Beginn ist um 18:15 Uhr, der Eintritt ist frei. Mehr…

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Ausblick auf das Jahr 2016

Bereits jetzt stehen die ersten Termine für das Jahr 2016 fest: Das Rahmenthema der dann stattfindenen 7. Kartenwochen wurde festgelegt und erste Termine für die Veranstaltungsreihe „Perthes im Gespräch“ konnten veröffentlicht werden.

Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Teilnahme!

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Neuer Flyer zum Gothaischen Hofkalender

Flyer_GothaZum Gothaischen Hofkalender (Der Gotha) erschien aktuell ein Flyer mit vielen Informationen über diesen interessanten Almanach. Sven Ballethin von der Sammlung Perthes verfasste dazu den Text.

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Bilanz der 6. Gothaer Kartenwochen

Die „Gothaer Kartenwochen“, die nunmehr zum 6. Mal von Forschungsbibliothek und Forschungszentrum Gotha der Universität Erfurt veranstaltet worden sind, waren auch 2015 ein großer Erfolg. Die Veranstaltungsreihe, die seit 2010 die wissenschaftlich und kulturell interessierte Öffentlichkeit mit den Schätzen der 2003 vom Freistaat Thüringen mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder erworbenen und von der Forschungsbibliothek betreuten Sammlung Perthes bekannt macht, zog mehr als 3.700 Besucher an.
Mit einer von Alwine Glanz konzipierten Ausstellung zum Stieler-Handatlas als dem Leitprodukt des Perthes Verlages meldete sich die Sammlung Perthes zurück, die seit 2010 wegen der laufenden Sanierungsarbeiten im Perthes-Forum in Gotha in einem Ausweichdepot ausgelagert war. In sechs, die Ausstellung begleitenden, Veranstaltungen wurde das Thema vertieft und erweitert: auf Nordpolkartographie, auf die wissenschaftlichen Begleittexte zum „Stieler“, auf die Fiktionen Jules Vernes, auf Kartographie als Gegenstand zeitgenössischer Kunst, auf die Kartierung Süd- und Zentralasiens vom 17. bis zum 19. Jahrhundert und auf Porträts von Hermann Haack als dem letzten Herausgeber des Stieler-Handatlas. Einer der Höhepunkte war der Tag der offenen Tür, zu dem mehr als 500 Gäste die neuen Räume der Forschungsbibliothek im Perthes-Forum besichtigen konnten.
Nach den Kartenwochen ist vor den Kartenwochen, das ist den Organisatoren der Kartenwochen, Dr. Petra Weigel als Referentin der Sammlung Perthes und Prof. Dr. Iris Schröder vom Forschungszentrum Gotha, bewusst. 2016 wird deshalb die Werkstätte der Kartographie geöffnet und mit Bruno Hassenstein das Werk eines bedeutenden, aber weitgehend vergessenen Kartographen des Perthes Verlages in den Blick genommen.
Der Dank der Organisatoren der diesjährigen Kartenwochen gilt neben dem zahlreichen interessierten Publikum vor allem den Förderern und Unterstützern: dem Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V, der Kulturstiftung der Länder (KSL), der Stiftung Schloss Friedenstein und Stephan Justus Perthes.

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Öffentlicher Vortrag von Kapil Raj

Das Forschungszentrum Gotha und die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt laden am Donnerstag, 19. November, um 18.15 Uhr zur nächsten Veranstaltung im Rahmen der 6. „Gothaer Kartenwochen“ in den Ahnensaal des Perthes-Forums Gotha ein. Kapil Raj wird darin die 3. Gothaer Hiob-Ludolf-Vorlesung zum Thema „Imperialism, intercultural encounter and the mapping of South and Central Asia, 17th-19th centuries“ halten. Der Vortrag ist in englischer Sprache.

Der Begriff des Local Knowledge hat sich in den vergangenen Jahren als Bindeglied zwischen Postcolonial Studies, Wissensgeschichte und global- und imperialhistorischen Zugängen etabliert. Dabei wird von der Beobachtung ausgegangen, dass die lokale Herstellung von Wissen stets als Austauschprozess gedacht und modelliert werden muss, in dem auch vermeintlich unwesentliche Zuträger zentrale Rollen innehatten. Forschungen, die insbesondere den süd- und zentralasiatischen Raum in den Blick nahmen, haben die Debatte maßgeblich inspiriert. In seinem Vortrag wird Kapil Raj daran anknüpfen und dabei  die Frage nach der Rolle von Übersetzungarbeit und Kartographischen Praktiken in den Mittelpunkt rücken. Der Abendvortrag bildet zugleich den Auftakt für Workshop „Toward a Global History of Knowledge“, der am 20. November im Forschungszentrum Gotha stattfindet.

Kapil Raj ist directeur d’études an der École des Hautes Études en Sciences Sociales in Paris, wo er am Centre Alexandre Koyré forscht und lehrt. Er befasst sich insbesondere mit neuzeitlicher Wissensgeschichte, die er aus einer süd- und zentralasiatischen Forschungsperspektive erschließt. In den vergangenen Jahren hat er zentrale Beiträge zur Gewichtung und Bewertung von local knowledge in den Dynamiken global- und imperialhistorischer Wissenserzeugung erarbeitet. Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehören Relocating Modern Science: Circulation and the Construction of Knowledge in South Asia and Europe, 1650–1900, Basingstoke & New York, Palgrave Macmillan, 2007 und „Beyond Postcolonialism… and Postpositivism: Circulation and the Global History of Science”, Isis, 104, 2013, p. 337–347.

Der Eintritt zum Abendvortrag ist frei. Der Freundeskreis der Forschungsbibliothek Gotha e.V. lädt anschließend zu einem Empfang ein.

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Tag der offenen Tür

P1030384Am gestrigen Samstag nutzten viele Gothaer und interessierte Besucher, die Gelegenheit, das neu-eröffnete Perthesforum zu besuchen.  Dafür wurden alle 20 Minuten Kleingruppen durch das Haus geführt und konnten u.A. den sanierten Ahnensaal besichtigen. Wir bedanken uns für das sehr große Interesse und die Geduld beim Anstehen!

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