Artikel über Jules Verne und die Sammlung Perthes erschienen

In der Wochenend-Beilage der Thüringer Allgemeine berichtete ein Artikel über Jules Verne und die Karten von Gotha. Mit einem Klick auf den folgenden Link gelangen Sie zum Artikel auf den Seiten der Thüringer Allgemeinen:

„Jules Verne und die Karten von Gotha. Wie der französische Romancier Jules Verne die Kartografie nutzte, um seinen fantastischen Geschichten den Anschein des Authentischen zu geben“

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Perthes im Gespräch – „Eine Arbeit zum Verrücktwerden“

In der einmal im Quartal stattfindenden Veranstaltungsreihe informiert die Forschungsbibliothek über neueste Ergebnisse in der Erschließung, Erhaltung und Erforschung der Sammlung Perthes Gotha. Die nächste Veranstaltung findet am 25. März 2015, 18.15 Uhr, im Herzog-Ernst-Kabinett der Bibliothek statt. Alrun Schmidtke M.A., ehemalige Herzog-Ernst-Stipendiatin und Promovendin an der Humboldt-Universität zu Berlin, wird im Gespräch mit den Kura-toren der Sammlung Perthes unter dem Titel „Eine Arbeit zum Verrücktwerden – Die kuriose Geschichte von Bruno Hassensteins Atlas von Japan (1885/87)“ das ambitionierte Atlas-Projekt eines der wichtigsten Kartographen des Perthes Verlages vorstellen. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

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Große Reportage in der Thüringer Allgemeinen Zeitung

Am Samstag, 31. Januar 2015, berichtete die Thüringer Allgemeine Zeitung auf einer Doppelseite über den ehemaligen Justus Perthes Verlag und die heutige Sammlung Perthes Gotha. Die Reportage erschien in der Folge „Straße der Industriekultur“. Den kompletten Artikel finden Sie auf den Seiten der Thüringer Allgemeinen.

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Würdigung des Justus Perthes Verlages in „Deutschlands Städtebau“ im Jahr 1922

In der Publikationsreihe „Deutschlands Städtebau“ des Deutschen Architektur- und Industrieverlages erschien 1922 auch die Stadt Gotha mit einer ansprechenden Darstellung. Dort ist über den Justus Perthes Verlag folgendes zu lesen:

Da wir einmal bei den „Berühmtheiten“ des Gothaer Handels angelangt sind, soll auch gleich des Handelszweiges gedacht werden, der den Namen „Gotha“ in der ganzen Welt, buchstäblich genommen, bekannt gemacht hat, des Verlagsbuchhandels. Die Stadt, in der die Wiege des weltbekannten „Bibliographischen Instituts“ in Leipzig stand, beherbergt heute noch neben einer Anzahl kleinerer Verleger zwei große Verlagshäuser mit über 100jähriger Geschichte, die beiden Firmen Friedrich Andreas Perthes A.-G. und Justus Perthes, deren Verlagstätigkeit auf der ganzen Erde anerkannt ist. […] Der ältere Verlag von Justus Perthes (gegründet 1785) hat seine Erfolge auf einem anderen Gebiete errungen. Er ist weltbekannt durch seine geographischen Erzeugnisse und durch seine Werke auf genealogisch-statistischem Gebiete. Im „Gotha“, wie der von der Firma herausgegebene „Gothaische Hofkalender“ allgemein kurz genannt wird, steht alles, was der Politiker, der Staatsmann, der Aristokrat, der Volkswirtschaftler, der Student, der Stammtisch, das Kaffeekränzchen rasch wissen muß. Die anderen großen Verlagswerke, der „Stieler“, der physikalische Handatlas, die geschichtlichen Atlanten, der Taschenatlas und all die vielen Spezialatlanten sind ja genügend bekannt ebenso die Schulatlanten und die großen Schulwandkarten, die wohl jedem der Leser aus seiner Schulzeit her noch in Erinnerung sind. Die von der Firma herausgegebenen geographischen Schriften sind zwar zumeist nur den Fachgelehrten bekannt, ihre Bedeutung mag aber daraus erkannt werden, daß Gotha lange Zeit hindurch der Mittelpunkt der geographischen Bestrebungen der Erde gewesen ist.

Aus: Stadtrat zu Gotha (Hrsg.): Gotha (= Deutschlands Städtebau). Berlin-Halensee: Dari-Verlag, 1922, S. 43f. 

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Perthes im Gespräch – „Jules Verne und die Kartografie“

Interessenten der Veranstaltung Perthes im Gespräch werden um die Beachtung des folgenden Hinweises gebeten: Achtung! Die Veranstaltung am 10. Dezember 2014 muss leider aufgrund einer Erkrankung der Referentin auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Bitte beachten Sie: Leider muss auch der ursprünglich vorgesehene Termin (21. Januar 2015) entfallen. Über den Nachholtermin wird an diese Stelle berichtet.

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Neue Publikation erschienen – „Das Heilige Land in Gotha“

Soeben erschienen ist als Band 50 der „Veröffentlichungen der Forschungsbibliothek Gotha“ der Katalog „Das Heilige Land in Gotha. Der Verlag Justus Perthes und die  Palästinakartographie im 19. Jahrhundert“. Der von Petra Weigel herausgegebene Katalog publiziert Ergebnisse des deutsch-israelischen Projektes zur Kartographiegeschichte des Heiligen Landes „Robinson, van de Velde und die deutsche Palästinakartographie im 19. Jahrhundert“ des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Leipzig und des Tel Hai College in Israel, bei dem die Sammlung Perthes der Forschungsbibliothek Kooperations-partner ist. Der Katalog erzählt in 65 Objekten aus der Sammlung Perthes nicht nur die Geschichte der Palästinakartographie, sondern eröffnet auch den Blick in ihre Werkstatt des 19. Jahrhunderts. Die Drucklegung des Kataloges wurde von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gefördert.
Der Katalog kann per E-Mail (bibliothek.gotha@uni-erfurt.de) bzw. telefonisch (0361/737-5540) bestellt oder direkt an der Informationstheke der Forschungsbibliothek Gotha erworben werden. Der Katalog hat 149 Seiten und kostet 18,20 Euro.

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Rückblick – Bilanz der 5. Gothaer Kartenwochen

Mit über 2.500 Besuchern sind die 5. Gothaer Kartenwochen am 23. November zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt stand dabei die von dem Historiker Reiner Prass (Erfurt) konzipierte Ausstellung „Auf Humboldts Spuren“, die ausgehend von den modellbildenden Leistungen Humboldts mit Heinrich Barth, den Brüdern Schlagintweit und Hans Meyer Protagonisten der Entdeckung Afrikas und Asiens in den Blick nahm. Daneben gab es insgesamt sechs Veranstaltungen, beginnend mit der großen Ausstellungseröffnung und einem Festvortrag von Ottmar Ette (Potsdam) zu „Kartografien aus der Bewegung. Alexander von Humboldts Lebenswissenschaft“ am 13. Oktober. Es folgten Abendvorträge von Felix Driver (London), Gerd Spittler (Bayreuth) und Rebekka Habermas (Göttingen), eine Lesung aus Reiseberichten und Tagebüchern Humboldts, Barths, der Schlagintweits und Meyers sowie die Präsentation des Kataloges „Das Heilige Land in Gotha“ mit dem Festvortrag von Folker Reichert (Heidelberg). Im Oktober 2015 führen FBG und FZG die Veranstaltungsreihe fort. Die dann 6. Gothaer Kartenwochen widmen sich anlässlich des Rückzuges der Sammlung Perthes in die zum Perthes-Forum umgebauten historischen Verlagsgebäude unter dem Titel „Die Welt in der Hand – 12 Kapitel zur Geschichte des Stieler Hand-Atlas“ der Entstehung und über einhundertjährigen Weiterentwicklung des Leitproduktes des Justus Perthes Verlages.

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