Neue Publikation erschienen – „Das Heilige Land in Gotha“

Soeben erschienen ist als Band 50 der „Veröffentlichungen der Forschungsbibliothek Gotha“ der Katalog „Das Heilige Land in Gotha. Der Verlag Justus Perthes und die  Palästinakartographie im 19. Jahrhundert“. Der von Petra Weigel herausgegebene Katalog publiziert Ergebnisse des deutsch-israelischen Projektes zur Kartographiegeschichte des Heiligen Landes „Robinson, van de Velde und die deutsche Palästinakartographie im 19. Jahrhundert“ des Leibniz-Instituts für Länderkunde in Leipzig und des Tel Hai College in Israel, bei dem die Sammlung Perthes der Forschungsbibliothek Kooperations-partner ist. Der Katalog erzählt in 65 Objekten aus der Sammlung Perthes nicht nur die Geschichte der Palästinakartographie, sondern eröffnet auch den Blick in ihre Werkstatt des 19. Jahrhunderts. Die Drucklegung des Kataloges wurde von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen gefördert.
Der Katalog kann per E-Mail (bibliothek.gotha@uni-erfurt.de) bzw. telefonisch (0361/737-5540) bestellt oder direkt an der Informationstheke der Forschungsbibliothek Gotha erworben werden. Der Katalog hat 149 Seiten und kostet 18,20 Euro.

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Rückblick – Bilanz der 5. Gothaer Kartenwochen

Mit über 2.500 Besuchern sind die 5. Gothaer Kartenwochen am 23. November zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt stand dabei die von dem Historiker Reiner Prass (Erfurt) konzipierte Ausstellung „Auf Humboldts Spuren“, die ausgehend von den modellbildenden Leistungen Humboldts mit Heinrich Barth, den Brüdern Schlagintweit und Hans Meyer Protagonisten der Entdeckung Afrikas und Asiens in den Blick nahm. Daneben gab es insgesamt sechs Veranstaltungen, beginnend mit der großen Ausstellungseröffnung und einem Festvortrag von Ottmar Ette (Potsdam) zu „Kartografien aus der Bewegung. Alexander von Humboldts Lebenswissenschaft“ am 13. Oktober. Es folgten Abendvorträge von Felix Driver (London), Gerd Spittler (Bayreuth) und Rebekka Habermas (Göttingen), eine Lesung aus Reiseberichten und Tagebüchern Humboldts, Barths, der Schlagintweits und Meyers sowie die Präsentation des Kataloges „Das Heilige Land in Gotha“ mit dem Festvortrag von Folker Reichert (Heidelberg). Im Oktober 2015 führen FBG und FZG die Veranstaltungsreihe fort. Die dann 6. Gothaer Kartenwochen widmen sich anlässlich des Rückzuges der Sammlung Perthes in die zum Perthes-Forum umgebauten historischen Verlagsgebäude unter dem Titel „Die Welt in der Hand – 12 Kapitel zur Geschichte des Stieler Hand-Atlas“ der Entstehung und über einhundertjährigen Weiterentwicklung des Leitproduktes des Justus Perthes Verlages.

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Perthes im Gespräch – „Jules Verne und die Kartografie“

Interessenten der Veranstaltung Perthes im Gespräch werden um die Beachtung des folgenden Hinweises gebeten: Achtung! Die Veranstaltung am 10. Dezember 2014 muss leider aufgrund einer Erkrankung der Referentin auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der neue Termin ist voraussichtlich der Mittwoch, 21. Januar 2015.

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Schlüsselübergabe im Perthesforum Gotha

Am 27. November 2014 fand die Schlüsselübergabe im Perthesforum in Gotha statt.

Einzug der Nutzer im Thüringens größtes Kulturbauprojekt

Am 31. Januar 2012 wurde mit der feierlichen Enthüllung des Bauschildes das Startsignal für die Sanierung und Einrichtung des “PERTHESFORUM”s in Gotha gegeben. Am heutigen Tag übergab Oberbürgermeister Knut Kreuch im Beisein des Thüringer Landtagspräsidenten Christian Carius, des Thüringer Kultusministers Christoph Matschie und der Staatssekretärin des Thüringer Ministeriums für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Staatssekretärin Inge Klaan, die symbolischen Schlüssel an die drei Nutzer des Objektes.

Der Gebäudekomplex, der Thüringens größtes Kulturbauprojekt darstellt, wird zur neuen Heimstätte für das Depot und die Werkstätten des “Barocken Universum Gotha”. Bund, Freistaat und Kommune investieren in das Großprojekt gemeinsam insgesamt rund 18,2 Millionen Euro.

“Das ‚PERTHESFORUM’ ist einer der wichtigsten Bausteine im Fundament unseres ‚Barocken Universums Gotha’, dessen internationale Bedeutung durch die Investitionen von Bund, Land und Kommune deutlich unterstrichen wird” so Oberbürgermeister Knut Kreuch. Durch Sanierung und Umbau des Gebäudekomplexes des ehemaligen Perthes-Verlages werden bis zum Herbst 2015 neben dem Thüringischen Staatsarchiv Gotha Teile des Depots der Forschungsbibliothek Gotha, die Depots der Museen und Werkstätten für alle Einrichtungen untergebracht. Damit wird die nötige Baufreiheit auf Schloss Friedenstein für zukünftige Sanierungsmaßnahmen geschaffen. Gleichzeitig kann dadurch mehr Ausstellungsfläche gewonnen werden.

Im PERTHESFORUM stehen insgesamt 11.000 m² Fläche zur Verfügung, davon den drei Einrichtungen:
Stiftung Schloss Friedenstein Gotha: ca. 4400 m²
Thüringer Staatsarchiv: ca. 2400 m²
Universitäts- und Forschungsbibliothek: ca. 1700 m² .
(der Rest sind Verkehrs- und Technikflächen)

Im Zuge der Umbau- und Sanierungsmaßnahmen am Herzoglichen Museum und PERTHESFORUM Gotha wurde von der Stadt Gotha ein bundesweiter zweiphasiger Kunst-am-Bau-Wettbewerb ausgelobt. Unter dem Titel “Barockes Universum Gotha” sollte ein stadtraumverbindendes Kunstwerk, ein Symbol mit Wiedererkennungswert geschaffen werden, das die beiden Objekte sowie das Schloss Friedenstein miteinander verbindet.

Ausgewählt wurde die Arbeit der Künstlerin Christine Bergmann aus Halle, die für einen Teil der Südfassade am PERTHESFORUM in den vermauerten Fenstern eine Art “Wunderkammerregal” entworfen hatte. Dieser Entwurf wurde inzwischen umgesetzt und bereichert einen Teil der Fassaden des PERTHESFORUMs. Die Nischen und Laibungen der Fenster wurden in einem matt goldenen Farbton beschichtet, in die figurative Elemente aus emailliertem Blech gesetzt wurden. Die einzelnen Exponate wurden in weiß, leicht hellen Grautönen und in matten Pastelltönen erlebbar gemacht. Sie stehen in engem Zusammenhang mit den Sammlungen des Schlosses Friedenstein, den kartografischen Sammlungen sowie den wahrlich umfangreichen Schätzen des “Barocken Universums Gotha”. Hier sind Symbole der naturkundlichen Sammlungen des Schlosses Friedenstein wie zum Beispiel Vögel auf einem Ast sitzend nach einer Zeichnung von Georg Forster, der Elefant Miss Baba oder eine Schnecke aus den besonderen Exponaten der Kunstkammer zu sehen. Weitere Motive erinnern an die Ägyptische Sammlung oder eine Muschel an ein Bühnendekorationselement des Ekhoftheaters.

Bezug nehmend auf die weiteren Nutzer der Depoträume des PERTHESFORUM Gotha, dem Thüringischen Staatsarchiv Gotha und der Forschungsbibliothek Gotha mit deren umfangreichen Sammlungen werden verschiedene Wappen oder historische Buchrücken symbolisiert. Die Darstellung eines Globus’ oder historischer Vermessungsgeräte, wie eines Sextanten aus der Zeit des Barock, erinnern an die herausragende kartografische Sammlung, die ihren Weg nun wieder in das PERTHESFORUM finden wird.

An der Baumaßnahme beteiligt waren insgesamt 45 Firmen:
11 Firmen waren mit der Planung beschäftigt, alle aus Thüringen, und 34 Firmen mit der Bauausführung (28 aus Thüringen, 3 aus Sachsen, 2 aus Sachsen-Anhalt und 1 aus Brandenburg).

Nach: Pressemitteilung der Stadt Gotha

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Interdisziplinäre Ringvorlesung an der Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Kartographie

Immer montags von 18 bis 20 Uhr findet im Hörsaal 24 (Uni-Hauptgebäude; UHG) der Friedrich-Schiller-Universität Jena die interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema „Kartografie zwischen Kunst und Wissenschaft“ statt. Dabei soll das wechselvolle Verhältnis von Kartographie, Malerei und Literatur vom ausgehenden Mittelalter bis in die Gegenwart von verschiedenen kulturwissenschaftlichen Disziplinen (Geographie, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaften, Geschichte und Medientheorie) sowie aus künstlerischer Perspektive beleuchtet werden. Veranstaltet wird diese Ringvorlesung vom Lehrstuhl für die Didaktik der Geographie und dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte.

An einem Montag wird es thematisch auch um die Sammlung Perthes Gotha gehen:

  • 17.11.2014 | Der Gothaer Kartenstil zwischen Wissenschaft und Kunst
    Dr. Petra Weigel (Uni Erfurt/Forschungsbibliothek Gotha, Geschichte/Kunstgeschichte)

Das ausführliche Programm ist auf den Seiten des Kunsthistorischen Seminars der Friedrich-Schiller-Universität Jena zusammengestellt. Dort findet sich ebenfalls ein Flyer.

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5. Gothaer Kartenwochen eröffnet – das „Thüringen Journal“ berichtet

Am Montag wurden die 5. Gothaer Kartenwochen mit einem Festvortrag von Prof. Dr. Ottmar Ette (Potsdam) zum Thema „Kartografien (aus) der Bewegung. Alexander von Humboldts Lebenswissenschaft“ eröffnet. Am Dienstag berichtete die MDR-Nachrichtensendung „Thüringen Journal“ in einem dreiminütigen Beitrag über die Ausstellung der Kartenwochen zum Thema „Auf Humboldts Spuren“. Im Beitrag von Doreen Tittel würdigen Prof. Dr. Iris Schröder (stellvertretende Direktorin des Forschungszentrums Gotha) und Sven Ballenthin (Historiker der Sammlung Perthes) die Erstbesteigung des Kilimandscharos durch den Afrikaforscher Hans Meyer im Jahr 1889.

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Die Kartenwochen beim Thüringen Journal © MDR

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Perthes im Gespräch – Der Beginn des Ersten Weltkrieges aus Perspektive des Perthes-Verlages

Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt lädt am Mittwoch, 24. September 2014, zur nächsten Veranstaltung „Perthes im Gespräch“ ein. In der einmal im Quartal stattfindenden Veranstaltungsreihe informiert die Forschungsbibliothek über neueste Ergebnisse in der Erschließung, Erhaltung und Erforschung der Sammlung Perthes Gotha. Diesmal wird der Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 aus der Perspektive des Verlages Justus Perthesthematisiert. Beginn ist um 18.15 Uhr im Herzog-Ernst-Kabinett der Bibliothek auf Schloss Friedenstein. Der Eintritt ist frei. Mehr…

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